Savannah Katzen

Die Savannah Katze ist aus der Kreuzung eines afrikanischen Servals mit einer domestizierten Kurzhaarkatze entstanden. Die männlichen Nachkommen sind in den ersten Generationen (bis zur 4. Generation) steril. Daher mussten in der Anfangszeit der Savannahzucht immer wieder Fremdrassen eingekreuzt werden. Heute ist die Zucht soweit voran geschritten, dass Savannah x Savannah Verpaarungen zum Standard geworden sind und keine Deckkater anderer Rassen mehr eingesetzt werden brauchen.

Bei reinrassigen Savannahkatzen der Generationen F2 und F3 sind mindestens beide Elterntiere Savannahs. Ab Generation F4 sind sowohl in der Eltern- als auch in der Großelterngeneration durchgängig Savannahkatzen. Noch sehr selten sind die sogenannten SBT Katzen. Diese weisen über drei Generationen ausschließlich Savannahs auf. Das garantiert rassetypisches Aussehen und Verhalten.

Reinrassige Savannahkatzen sind heute noch selten und sie sind teurer als die Savannah-Mix-Katzen, bei denen in der Großeltern- oder sogar Elterngeneration andere Katzenrassen, z.B. Orientalen oder Begalen, eingekreuzt werden.

Die Savannah Katze ist als Rasse bei der TICA anerkannt.

Elegante Schmusetiger im Wildkatzenlook

Die Savannah ist eine hochbeinige, schlanke Katze mit auffälligen dunklen Tupfen auf goldenem (Brown Spotted Tabby) oder silbernem Fell (Silver Spotted Tabby). Neben diesen Farben gibt es noch Black und Black Smoke Savannahs. Andere Farben entsprechen nicht dem Rassestandard und sind nicht zulässig. Eine große Ähnlichkeit zum afrikanischen Serval ist insbesondere bei den niedrigen Generationen sichtbar.

(Eine ausführliche Beschreibung zum Rassestandard gibt es bei der TICA.)

Die Savannah ist in vielen Punkten eine außergewöhnliche Katze. Ihre langen Beine und Ohren, die auffällige Tupfenzeichnung und die Wildflecken (Ocelli) geben ihr das exotische Aussehen, was sie von allen anderen Katzen unterscheidet.

Haltung und Ernährung

Savannah Katzen ab der dritten Generation stellen keine besonderen Anforderungen mehr an Haltung und Ernährung. Da sie aber aktiver und bewegungsfreudiger als andere Katzenrassen sind, sollte ein gesicherter Auslauf (z.B. im Garten oder der Terasse) möglich sein. Ab der vierten Generation ist auch eine reine Wohnungshaltung möglich.

Ihr neues Kitten sollte in der ersten Zeit die gewohnte Nahrung weiter bekommen. Dadurch vermeiden Sie typische Futterumstellungsprobleme, wie z.B. Durchfall oder Nahrungsverweigerung. Ihr Züchter wird Sie dahingehend ausführlich beraten.

Nach der Eingewöhnung können Sie problemlos hochwertiges Fertignassfutter oder Rohfutter mit den entsprechenden Zusatzstoffen (Taurin, Mineralien, Vitamine) füttern.

Was bedeutet F1, F2, usw.?

Savannahs der Generation F1 (F = Filialgeneration) entstammen direkt der Verpaarung des Servals mit einer Rassekatze (heute in der Regel mit einer Savannahkatze). Bei einer F2 Savannah ist die Mutter eine F1 Katze, eine F3 Katze stammt von einer F2 Savannah ab, usw.

Die Ziffer dient als Kennung für den Verwandtschaftsgrad in Bezug auf die Elterngeneration. F1 ist die Tochtergeneration, F2 die Enkelgeneration, usw.